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Prostatakrebs

Zu den bei Männern vorkommenden Krebsarten, gehört neben dem Lungenkrebs auch der Prostatakrebs. Dabei wird die Prostata, auch Vorsteherdrüse genannt von Krebszellen befallen. Die Prostata ist eine männliche Geschlechtsdrüse, die sich unterhalb der Harnblase befindet und ringförmig um die Harnröhre liegt, in diesem Organ wird die Samenflüssigkeit gebildet.

Wie die meisten Krebsarten verursacht ein Tumor zu Beginn der Erkrankung keine Beschwerden und wird daher ohne regelmäßige Vorsorge nicht oder nur sehr spät erkannt. Es gibt aber Anzeichen die auf einen Tumor hindeuten und bei deren Auftreten der Mann einen Arzt aufsuchen sollte. Das wären, schwacher oder unterbrochener Urinfluss, Schmerzen beim Wasserlassen oder bohrende Schmerzen in der Hüfte oder dem Rücken. Der Arzt wird erst den Dickdarm (rektal) untersuchen und dann die Prostata nach Knoten abtasten. In den meisten Fällen kommt auch eine Untersuchung per Ultraschall zum Einsatz. Es können auch Zellen aus dem Organ entnommen werden um sie mikroskopisch zu untersuchen.

Wenn die Diagnose feststeht, gibt es 5 Behandlungsmöglichkeiten, das wäre zum ersten eine Operation bei der der Tumor entfernt wird. Außerdem die Strahlentherapie, bei der die Krebszellen durch Röntgenstrahlen vernichtet werden. In vielen Fällen kommt auch eine Hormontherapie zum Einsatz, bei der Hormone das Wachstum der Krebszellen stoppen sollen. Auch eine Chemotherapie wird häufig angewandt, um die Zellen mit Hilfen von Medikamenten abzutöten. Eine weitere Behandlungsart wäre die biologische Therapie, bei der das körpereigene Immunsystem genutzt wird um den Krebs zu bekämpfen.

Wie bei allen Krebserkrankungen ist es auch hier wichtig, die angebotenen Vorsorgemaßnahmen wahr zu nehmen. Um eine Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen und damit die Chancen auf eine vollständige Heilung zu erhöhen.

Letzte Änderung des Artikels: 2010-01-26 13:39
Autor: admin

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